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Viele Networking-Events enden damit, dass Kollegen zusammenstehen, die sich ohnehin kennen. Ein gutes Programm sorgt dafür, dass die richtigen Menschen tatsächlich ins Gespräch kommen.
✓ Kurzantwort
Kläre zuerst, wer sich mit wem vernetzen soll. Setze einen kurzen Impuls als gemeinsamen Gesprächsanlass, starte mit einem leichten Icebreaker und nutze strukturierte Formate wie Speed-Networking oder Thementische. Eine Moderation, die Zeiten hält und zu Raumwechseln einlädt, macht den größten Unterschied.
✍️ Autor: Eventary Team • ✅ Fachlich geprüft von: Eventary Team • 📅 Aktualisiert: September 2026
Zielgruppe und gewünschte Kontakte
Wer kommt, und welche Kontakte sollen entstehen? Kunden mit Fachleuten, Gründer mit Investoren, Abteilungen untereinander? Je klarer das Ziel, desto gezielter lassen sich Formate, Sitzordnung und Namensschilder gestalten – etwa mit Branche oder Interessengebiet.
Impuls oder Speaker richtig einsetzen
Ein kurzer Vortrag gibt allen ein gemeinsames Gesprächsthema. Halte ihn knapp und platziere ihn am Anfang, damit die Gespräche danach daran anknüpfen können. Lange Vortragsblöcke nehmen dem Networking die Zeit.
Icebreaker ohne Fremdscham
- Namensschilder mit einer Gesprächsfrage oder einem Interessengebiet
- Bingo mit Aussagen, zu denen man passende Personen suchen muss
- Kurze Vorstellungsrunde in kleinen Gruppen statt vor allen
- Keine Aufgaben, bei denen Einzelne vor der Gruppe auftreten müssen
Speed-Networking und Thementische
Beim Speed-Networking wechseln Paare oder Kleingruppen nach festen Intervallen – so lernt jeder in kurzer Zeit viele Menschen kennen. Thementische bringen Gäste mit gleichen Interessen zusammen; ein Gastgeber pro Tisch hält das Gespräch in Gang. Beide Formate brauchen eine klare Zeitansage und ein hörbares Signal zum Wechseln.
Moderation, Zeit und Raumwechsel
Eine Moderation erklärt die Formate, achtet auf die Zeit und lädt aktiv zu Wechseln ein. Stehtische statt fester Sitzplätze erleichtern Bewegung, eine Beschallung mit Mikrofon ist für Ansagen unverzichtbar. Plane zum Schluss offene Zeit für freie Gespräche.
Erfolg messen und nachfassen
Frag nach dem Event kurz nach, welche Kontakte entstanden sind und was man verbessern kann. Werden Kontaktdaten gesammelt oder weitergegeben – etwa eine Teilnehmerliste –, kläre vorher Datenschutz und Einwilligung.
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